Steinbruch von Mèdol<p style="text-align: justify;"><strong>Der Steinbruch Mèdol</strong> war in römischer Zeit die wichtigste Steinlieferantin für die großen Bauwerke von Tarraco. Sein markantestes Merkmal ist der Clot, ein etwa 200 Meter langer und 20 Meter tiefer Hohlraum, der durch eine zentrale Spitze markiert ist, die die antike Abbauebene angibt. Der leicht zu bearbeitende <strong>Mèdol-Stein</strong> wurde für bedeutende Bauwerke wie die Stadtmauer, das Theater, den Zirkus, das Amphitheater und das Provinzforum verwendet. Zahlreiche Zeugnisse der Abbautechniken und der Arbeitsorganisation sind erhalten.</p> <p style="text-align: justify;">Nachdem der Steinbruch in der Antike verlassen worden war, weckte er insbesondere ab dem 19. Jahrhundert wieder Interesse, als er als Naturlandschaft und archäologisches Erbe geschätzt wurde. Im 20. Jahrhundert wurden verschiedene kulturelle Initiativen angestoßen und Schutz- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, darunter die Einrichtung von Rundgängen und Besucherbereichen. Der Brand von 2010 legte neue Abbaufronten frei. Heute ist Mèdol ein historisch-künstlerisches Denkmal, BCIN- und UNESCO-Weltkulturerbe und eine archäologische und geologische Stätte von großer Bedeutung innerhalb des gesamten Tarraco</p>https://rutes-content.tarragona.cat/de/pedra-de-medolhttps://rutes-content.tarragona.cat/@@site-logo/logo_aj_tgna.png
Steinbruch von Mèdol
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Steinbruch Mèdol</strong> war in römischer Zeit die wichtigste Steinlieferantin für die großen Bauwerke von Tarraco. Sein markantestes Merkmal ist der Clot, ein etwa 200 Meter langer und 20 Meter tiefer Hohlraum, der durch eine zentrale Spitze markiert ist, die die antike Abbauebene angibt. Der leicht zu bearbeitende <strong>Mèdol-Stein</strong> wurde für bedeutende Bauwerke wie die Stadtmauer, das Theater, den Zirkus, das Amphitheater und das Provinzforum verwendet. Zahlreiche Zeugnisse der Abbautechniken und der Arbeitsorganisation sind erhalten.</p> <p style="text-align: justify;">Nachdem der Steinbruch in der Antike verlassen worden war, weckte er insbesondere ab dem 19. Jahrhundert wieder Interesse, als er als Naturlandschaft und archäologisches Erbe geschätzt wurde. Im 20. Jahrhundert wurden verschiedene kulturelle Initiativen angestoßen und Schutz- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, darunter die Einrichtung von Rundgängen und Besucherbereichen. Der Brand von 2010 legte neue Abbaufronten frei. Heute ist Mèdol ein historisch-künstlerisches Denkmal, BCIN- und UNESCO-Weltkulturerbe und eine archäologische und geologische Stätte von großer Bedeutung innerhalb des gesamten Tarraco</p>